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Fabian Römer|L_BENSLAUF

L_BENSLAUF

Fabian Römer
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Mit 29 Jahren hat Fabian Römer seinen ersten Lebenslauf verfasst – wohlgemerkt in musikalischer Form. Wie er uns im Interview erzählt hat, benötigte er bis heute kein niedergeschriebenes Curriculum Vitae. Kein Wunder, denn das einstige "Wunderkind" fing schon mit elf Jahren an zu rappen, dominierte mit seiner Musik die MTV-TRL-Charts und rockte mit 16 die Splash-Bühne. Wer braucht da schon Bewerbungen, wenn die Labels und Unternehmen von ganz alleine anklopfen?

Von seinem damaligen Alter Ego F.R. hat er sich abgenabelt und gibt mittlerweile auch den Songwriter in Pop-Kreisen. Vor vier Jahren veröffentlichte Fabian Römer mit "Kalenderblätter" die erste Platte unter seinem Klarnamen und verpasste sich selbst einen deutlich poppigeren Anstrich. Passend zu seinem Lebenslauf findet er diesmal gemeinsam mit den BeatGees eine ausgewogene Mischung zwischen raplastigen Strophen und eingängigen Pop-Hooks.

Die inhaltliche Klammer um das ganze Album bilden drei Skits, die Fabian Römer an den Anfang, in die Mitte und ans Ende gesetzt hat. Während es in "Münztelefon" um die Suche nach sich selbst geht ("Gelbe Zelle, fühl' mich bisschen, so wie hinter dem Mond") beschreibt "Schlüssel" den Weg dorthin ("Schlüssel zum Glück, irgendwo auf dem Heimweg verlor'n"). In der "Realität" angekommen kann man sich nicht mehr verstellen und muss den Tatsachen letztendlich ins Auge blicken ("Keine Chance ihr zu entkomm'n, weil ich mir selbst nicht mehr glaub'").

Dass ein Weg nicht immer geradlinig verlaufen muss, um etwas zu erreichen, predigt Fabian Römer deutlich: "Scheiß auf Makel oder Lücken kaschieren / Nimm' den Marker, um sie fett zu markieren." In die gleiche Kerbe schlägt direkt im Anschluss "Anders Schön": "Ich bin gerne allein, um mir mal alles von der Seele zu schweigen." Der melancholische Song soll Mut machen, sich selbst zu akzeptieren.

Generell herrscht auf dem Album ein schmaler Grat zwischen glücklich sein und sich zu Tode betrübt fühlen ("Nie Wieder / Für Immer"), zwischen Ende und Neuanfang ("32. Dezember"). Oftmals fehlen auch die richtigen Worte im Leben, wie in "Was Du Nicht Sagst": "Es liegt mir gar nicht, Dinge zu sagen, wenn ich mir Druck mache."

Fabian Römer will "Keine Antwort" haben und setzt sich mit Kommunikationsproblemen, Drucksituationen und der Digitalisierung auseinander: "Ich hör mich nicht so gerne reden / geh' ins nächste Wahllokal um meine Stimme abzugeben"; "Ganz im Ernst, ich muss mich ab und zu verstecken / In einer Welt, in der es normal ist in eine Kamera zu sprechen." Das lässt tief blicken, aber auch Hoffnung besteht: "Lieber schreib ich im Stillen / Will mit Worten Personen erschaffen, die du heiraten willst."

Auch "Bevor Ich Dich Kannte" legt schonungslos alles offen. Man könnte den ganzen Text abdrucken, hier ein kleiner Auszug aus Fabian Römers Gefühlswelt: "Hab' Menschen behandelt wie menschliche Hüll'n / Frauen verletzt, um mich besser zu fühl'n / Erst in die Bar, dann auf die Couch / Immer das gleiche Programm abgespielt / Und jeder Erfolg passt perfekt in mein Bild / Alles nur Schlampen und wertlose Hüll'n / War selbst nicht erfüllt, bestand nur aus seelischem Müll."

Aber nicht nur der autobiografische Inhalt bestimmt das Album. Auch die lyrische Finesse von Fabian Römer kommt zum Vorschein. Im Interlude "Schlüssel" reimt er mal eben die ganze Strophe auf denselben Endreim. "Sie redet im Schlaf" ist dagegen ein klassischer Storytelling-Song, dessen Aufbau begeistert. Fabian Römer hält den Spannungsbogen bis in die letzte Strophe aufrecht. Vorher verrät er nicht genau, dass es um Betrügereien in einer Beziehung geht.

Im Titeltrack befasst sich Fabian Römer auch mit der Diskrepanz zwischen seiner kreativen Tätigkeit für andere und seinem eigenen Schaffen: "Schreib' Songs für andere – bundesweite Trophäen / Schreib' Songs für mich – Kunst, die keiner versteht / Und nein, da gibt es kein Umverteilungsproblem / In der zweiten Reihe zu stehen, find ich unbeschreiblich bequem." Hat man erst einmal gewisse Dinge akzeptiert, lebt es sich befreiter. Fabian Römer kann ein Lied davon singen. Oder ein Album mit Substanz und Tiefe schreiben und es "L_BENSLAUF" nennen.

© Laut

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L_BENSLAUF

Fabian Römer

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1
L_BENSLAUF
00:04:33

Fabian Römer, Composer, Lyricist, Executive Producer, MainArtist, AssociatedPerformer - BeatGees, Composer, Lyricist, Producer, Mixing Engineer - Lex Barkey, Mastering Engineer - Henrik Boehl, Composer, Lyricist

(P) 2019 Jive Germany a division of Sony Music Entertainment Germany GmbH

Albumbeschreibung

Mit 29 Jahren hat Fabian Römer seinen ersten Lebenslauf verfasst – wohlgemerkt in musikalischer Form. Wie er uns im Interview erzählt hat, benötigte er bis heute kein niedergeschriebenes Curriculum Vitae. Kein Wunder, denn das einstige "Wunderkind" fing schon mit elf Jahren an zu rappen, dominierte mit seiner Musik die MTV-TRL-Charts und rockte mit 16 die Splash-Bühne. Wer braucht da schon Bewerbungen, wenn die Labels und Unternehmen von ganz alleine anklopfen?

Von seinem damaligen Alter Ego F.R. hat er sich abgenabelt und gibt mittlerweile auch den Songwriter in Pop-Kreisen. Vor vier Jahren veröffentlichte Fabian Römer mit "Kalenderblätter" die erste Platte unter seinem Klarnamen und verpasste sich selbst einen deutlich poppigeren Anstrich. Passend zu seinem Lebenslauf findet er diesmal gemeinsam mit den BeatGees eine ausgewogene Mischung zwischen raplastigen Strophen und eingängigen Pop-Hooks.

Die inhaltliche Klammer um das ganze Album bilden drei Skits, die Fabian Römer an den Anfang, in die Mitte und ans Ende gesetzt hat. Während es in "Münztelefon" um die Suche nach sich selbst geht ("Gelbe Zelle, fühl' mich bisschen, so wie hinter dem Mond") beschreibt "Schlüssel" den Weg dorthin ("Schlüssel zum Glück, irgendwo auf dem Heimweg verlor'n"). In der "Realität" angekommen kann man sich nicht mehr verstellen und muss den Tatsachen letztendlich ins Auge blicken ("Keine Chance ihr zu entkomm'n, weil ich mir selbst nicht mehr glaub'").

Dass ein Weg nicht immer geradlinig verlaufen muss, um etwas zu erreichen, predigt Fabian Römer deutlich: "Scheiß auf Makel oder Lücken kaschieren / Nimm' den Marker, um sie fett zu markieren." In die gleiche Kerbe schlägt direkt im Anschluss "Anders Schön": "Ich bin gerne allein, um mir mal alles von der Seele zu schweigen." Der melancholische Song soll Mut machen, sich selbst zu akzeptieren.

Generell herrscht auf dem Album ein schmaler Grat zwischen glücklich sein und sich zu Tode betrübt fühlen ("Nie Wieder / Für Immer"), zwischen Ende und Neuanfang ("32. Dezember"). Oftmals fehlen auch die richtigen Worte im Leben, wie in "Was Du Nicht Sagst": "Es liegt mir gar nicht, Dinge zu sagen, wenn ich mir Druck mache."

Fabian Römer will "Keine Antwort" haben und setzt sich mit Kommunikationsproblemen, Drucksituationen und der Digitalisierung auseinander: "Ich hör mich nicht so gerne reden / geh' ins nächste Wahllokal um meine Stimme abzugeben"; "Ganz im Ernst, ich muss mich ab und zu verstecken / In einer Welt, in der es normal ist in eine Kamera zu sprechen." Das lässt tief blicken, aber auch Hoffnung besteht: "Lieber schreib ich im Stillen / Will mit Worten Personen erschaffen, die du heiraten willst."

Auch "Bevor Ich Dich Kannte" legt schonungslos alles offen. Man könnte den ganzen Text abdrucken, hier ein kleiner Auszug aus Fabian Römers Gefühlswelt: "Hab' Menschen behandelt wie menschliche Hüll'n / Frauen verletzt, um mich besser zu fühl'n / Erst in die Bar, dann auf die Couch / Immer das gleiche Programm abgespielt / Und jeder Erfolg passt perfekt in mein Bild / Alles nur Schlampen und wertlose Hüll'n / War selbst nicht erfüllt, bestand nur aus seelischem Müll."

Aber nicht nur der autobiografische Inhalt bestimmt das Album. Auch die lyrische Finesse von Fabian Römer kommt zum Vorschein. Im Interlude "Schlüssel" reimt er mal eben die ganze Strophe auf denselben Endreim. "Sie redet im Schlaf" ist dagegen ein klassischer Storytelling-Song, dessen Aufbau begeistert. Fabian Römer hält den Spannungsbogen bis in die letzte Strophe aufrecht. Vorher verrät er nicht genau, dass es um Betrügereien in einer Beziehung geht.

Im Titeltrack befasst sich Fabian Römer auch mit der Diskrepanz zwischen seiner kreativen Tätigkeit für andere und seinem eigenen Schaffen: "Schreib' Songs für andere – bundesweite Trophäen / Schreib' Songs für mich – Kunst, die keiner versteht / Und nein, da gibt es kein Umverteilungsproblem / In der zweiten Reihe zu stehen, find ich unbeschreiblich bequem." Hat man erst einmal gewisse Dinge akzeptiert, lebt es sich befreiter. Fabian Römer kann ein Lied davon singen. Oder ein Album mit Substanz und Tiefe schreiben und es "L_BENSLAUF" nennen.

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